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Die Rallye Monte Lugau – das Mega-Schwalben-Event schlechthin – geht in ihr 17. Jahr. Einer, der von Anfang an dabei ist, ist Frank Liebscher.
Wenn er mal nicht zwischen Rennstrecke und Org-Büro hin und her hetzt, ist er Kneiper im Landei in Lugau. Und genau da fing die ganze Sache auch an: Aus einer bierseeligen Idee und der „folgenschweren“ Zusammenkunft mit dem auf einer Schwalbe reisenden „Rasenden Reporter“ vom rbb ist die wohl schrägste Rallye überhaupt entstanden. Nachdem die erste Veranstaltung mitten im 500-Seelen-Örtchen Lugau leicht chaotisch, aber mit tausenden Besuchern abging, musste ein bisschen Ordnung in die Planung gebracht werden.
Deshalb gibt es den Verein „Rallye Monte Lugau“, zu dem auch Frank Liebscher gehört. Sein Part ist dabei die ganze Organisation, angefangen bei der Sicherheit bis zum Booking der Bands, die beim angegliederten klitzekleinen Festival spielen. Obwohl es gelegentliche Reibereien hinter den Kulissen gab, hat Frank Liebscher doch nie daran gedacht, aufzugeben. Die wohl schönsten Erinnerungen sind aber vor allem an die Anfangsjahre geknüpft, als das ganze Dorf (inklusive der älteren Generation) auf den Beinen war, um das Kultspektakel zu feiern. Aber auch das Jahr, in dem die Rallye quasi im Wasser versunken ist. Daraus resultiert das heute legendäre Schlammloch auf der Rennstrecke.
Mittlerweile hat der riesige Andrang aber einen Ortswechsel nötig gemacht, und die Rallye findet nun nicht mehr mitten im Dorf, sondern am Dorfrand statt. Großartig findet Frank Liebscher auch, dass die ganzen Liebhaber-Clubs die Rallye sozusagen als Familientreffen ansehen und auch Leute aus München, Hamburg und Berlin in die Niederlausitz finden. Der Rallye-Teilnehmer, der bis jetzt den weitesten Weg hatte, kommt aus Schweden und hat sich auch für dieses Jahr angekündigt.
Privat ist Frank Liebscher zwar kein Schwalben-Fahrer, aber beeindruckt ist er doch von den vielen Ideen und stellenweise absolut kuriosen Umbauten der Teilnehmer. Und natürlich auch ganz schön stolz auf das, was er und seine Mitstreiter ins Leben gerufen haben und nun schon so lange durchführen.
Für die Zukunft ist die Rallye Monte Lugau in jedem Fall weiter ein Thema für Frank Liebscher, der so lange weitermacht, bis den Rallyefans die Schwalben ausgehen.
zh
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